"Kinderspital Zürich - Eleonorenstiftung" (besteht seit 1868)

Im Andenken an seine früh verstorbene Gattin Eleonore, schenkte Conrad Cramer der Stadt Zürich im Jahr 1868 die damals bedeutende Summe von Fr. 50’000.-- zur Errichtung eines Kinderspitals. Daraus entwickelte sich die Eleonoren-Stiftung, die heute noch Rechtsträgerin des Kinderspitals ist. Bereits am 12. Januar 1874 konnte das Kinderspital den Betrieb aufnehmen.

Als private, gemeinnützige Stiftung leistet sie mit dem Betrieb des Kinderspitals Zürich seit ihrer Gründung einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsversorgung im Kanton. Als Institution ist das Kinderspital einzigartig, weil es in der Schweiz das einzige, ausschliesslich auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendliche ausgerichtete Spital mit universitärem Auftrag ist. Inhaltlich ist das Kinderspital Zürich deshalb das Universitäts-Kinderspital.

Zentrum für brandverletzte Kinder Plastische und Rekonstruktive Chirurgie 

Das 1977 gegründete Zentrum für brandverletzte Kinder, plastische und rekonstruktive Chirurgie war das erste Zentrum dieser Art in Europa und ist nach wie vor eines der Führenden in Europa sowie das einzige in der Schweiz. Ein speziell ausgebildetes multidisziplinäres und sehr erfahrenes Team behandelt Kinder mit Verbrühungen und Verbrennungen in einer modern eingerichteten Abteilung. Daneben werden  im Rahmen der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie auch Kinder mit Hautproblemen und Krankheitsverläufen, wie auch Fulminanter Sepsis, behandelt. 

Ziel der Behandlungskonzepte ist nicht nur die Akutbehandlung, sondern – bei Notwendigkeit – die umfassende Betreuung des Kindes und seiner Familie vom Tag des Unfalles bis ins Erwachsenenalter.

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